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Sonnenstrom von der Reichenau (Teil 2)

Startschuss für PV-Initiative der Erzdiözese auf der Reichenau


Freiburg/Reichenau. Der Ausbau von Photovoltaik-Anlagen auf möglichst vielen Dachflächen kirchlicher Immobilien ist ein bedeutender Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität der Erzdiözese Freiburg. Auf diesem Weg wurde am Donnerstag, den 20.03.2025, ein erster Meilenstein gefeiert: die Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern der Familienferienstätte Haus Insel Reichenau wurden offiziell im Rahmen einer Feier eingeweiht. Die Anlage soll rund 100.000 Kilowattstunden Strom im Jahr erzeugen und rund 38.000 Kilogramm CO2 im Jahr einsparen.

Die Arbeiten auf insgesamt vier Gebäuden der Einrichtung wurden im September 2024 aufgenommen und die Photovoltaik-Anlage im Januar 2025 in Betrieb genommen. Sie soll für die nächsten 20 Jahre Strom erzeugen. Betrieben und unterhalten wird die Anlage von der Photovoltaik-Gesellschaft der Erzdiözese Freiburg in Zusammenarbeit mit KSE Energie. Die Errichtung der Photovoltaik-Anlage wie auch die Tiefbaumaßnahmen zur Stromeinspeisung wurden durch lokale Firmen ausgeführt. Errichtet wurden zudem zwei Ladesäulen für E-Autos. Insgesamt wurden rund 260.000 Euro in die Photovoltaik-Anlage und die E-Ladestation investiert. Das Geld für den Photovoltaik-Ausbau stammt aus den Mitteln des Klimaschutz-Fonds der Erzdiözese.

Das Klimaschutzkonzept der Erzdiözese Freiburg vom 10. August 2021 strebt an, im nächsten Jahrzehnt klimaneutral zu sein. Das Umsetzungskonzept gründet auf einer dauerhaft angelegten Zusammenarbeit der Erzdiözese Freiburg, der KSE Energie GmbH und der Erzdiözese Freiburg Energie GmbH. Es beinhaltet die Planung, Errichtung und den Betrieb der Photovoltaik-Anlagen für mindestens 20 Jahre. Für 2025 sind bereits 60 Photovoltaik-Anlagen in der Ausführungsplanung, 45 Anlagen sollen bis Ende 2025 errichtet werden.